Ehrenwerte Damen und Herren der Weltgemeinschaft,
ich habe nun volle 3 Tage an der Weltkonferenz teilgenommen und mit Kopfschütteln die Argumente der Wirtschaftselite zur Finanzkrise vernommen. Nun da ich nach mehr als 2400 Jahren wieder auf die Welt gekommen bin, um zu sehen ob das Denken der philosophischen Häupter meiner Zeitrechnung gefruchtet hat, sehe ich, bis auf die technischen Erungenschaften und die Bauweise, die wohl auch an vergangenem anschliessen soll, keine ernsthafte, positive Entwicklung des gesamten Menschengeschlechts.
Nun ist nach all den Denkanstößen, die wir Athener euch vermacht, immer noch soziale Ungerechtigkeit und Aufschwung weniger, zu Kosten mehrerer, an der Tagesordnung heutiger Führungskräfte. Es wurde in dieser Zusammenkunft gestritten, wie die Reichen ihre Besitztümer erhalten können und baldigst wieder zur Tagesordnung, was heissen soll, zur baldigen Vermehrung ihres Besitzes fortschreiten können. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass die Welt zerbricht.
Ich stelle jetzt eine These auf, mit der alle weltlichen Probleme gelöst wären. Schafft die Besitzlosigkeit an, welches ein Reichtum für alle wäre(Raunen im Publikum A.d.R).So wäre:
1. Niemandes Auge mit Neid auf seines Mitmenschen Habe erfüllt, welches die Neidlosigkeit herstellen würde und somit Verbrechen abschafft, worunter auch die sinnlosen Kriege fallen.
2. Wenn allen alles zugänglich wäre, würde die Habgier abgeschafft und Menschen stünden nicht mehr in Konkurrenz zu einander, welches auch die Hilfsbereitschaft fördern würde.
3. Der Antrieb des Menschen würde sich auf der Veredelung seiner Person konzentrieren, welches den Charakter fördern würde. welches wiederum zu einer veredelten Gesellschaft führen würde.
4. Die Produktion der Güter würde sich auf Notwendigkeiten beschränken, welches die Ausbeutung anderer, inklusive der Erde, beenden würde, welches zur Ausrottung von Armut und Hunger führen würde.
(jemand schreit: DU BIST JA EIN KOMMUNIST)
5. Die Machthungrigen hätten keine Grundlage mehr andere Menschen zu korrumpieren, es gäbe keine korrupte Macht mehr, welches dem allgemeinen Frieden zu Gute käme.
6. Die Nationen würden sich darauf konzentrieren, wie die Wissenschaften und Geistesleistungen gefördert werden könnten, und nicht die Waffenherstellung und Distribution.
Dann fragen sie sich jetzt mal, was die Menschheit davon hätte?
All diese Merkmale würden zu dem viel diskutiertem Weltfrieden führen. Da sich aber die Besitzenden niemals von ihrem Besitz, geschweige denn von ihrem Besitzhunger, trennen können, wünsche ich ihnen noch viele Krisen und Kriege, und kehre, mit dem Gefühl die Botschaft der friedvollen, entsagenden
Seele an die unruhigen,
gehetzten
Köpfe der Gegenwart getragen zu haben, zurück
in mein Grab.
(jemand im Publikum schreit: DU HUND)






