NOPOET –worlds solution—

poetry by nicc cooling
August 28, 2007

Poetry for Black History Month

Kreise fanatischen Hasses

Ein Mann ging die Straße entlang. Seine Augen waren finster, er wollte hassen.
Falscher Zauber Fanatismus, hatte den Stab, Vorurteil, um seinen Kopf kreisen lassen.

Er hasste Bäume von Jugend an, denn er stieß sich einst den Kopf daran.
Gefangen in diesem Bann, ging er rücksichtslos voran…

Er hasste, dass sie größer und älter wurden als er selbst, und dass er zu ihnen aufschauen musste um ihre Krone zu erkennen.
Er hasste es, dass Vögel auf den Zweigen saßen und fröhlich trillerten und ihre Nester bauten, weil er einsam war.

Und er. Er hatte nur seine Mitglieds-Freundschaften im Baumhassclub.

Die Bäume konnten verschiedene Farben annehmen, entsprechend der Jahreszeit.
Er nicht. Nur eine Farbe war ihm gegeben und die wollte er nicht ändern.

Die Bäume schenkten jeden bereitwillig ihre Früchte und erfreuten sich daran.
Er wollte nichts geben, weil er nur hinschaute wo er was bekam. Deshalb war ihm der Hass am liebsten, der gehörte ihm allein. Den brauchte er nicht zu teilen, nur zu lehren.

Er hatte nichts außer seinen Hass und den wollte er behalten.

Einst baute er sich mit aufgeblasener Brust vor einem Baum auf.
Er beschimpfte den Baum. Der Baum schimpfte nicht zurück…
Er bespuckte den Baum. Der Baum spuckte nicht zurück…

Als er den Baum bedrohte und dieser wieder nicht reagierte, nahm er eine Säge und fällte ihn.

Die Tat hatte nichts in ihm geändert.

Er fühlte seinen Hass gesättigt und war doch nicht satt.
Er hatte den Baum geplättet und war doch selber platt.

Es ging ihm nicht besser und das war ihm egal.
Die Nahrung des Hasses war seine geliebte Qual.

Dieser Mann
war im Bann
des fanatischen Hasses gefangen,
und würde niemals die Würde der Freiheit erlangen.

Einst war es Interesse an der Ablehnung dann die Zugehörigkeit zum Club.
Zur Lebensaufgabe wurde es erst durch die Jahre.

Die Anerkennung verbot ihm den Eintritt in eine freie Welt.
Denn für kein Reden und kein Geld,
würde er zugeben,
jemals falsch gelegen
zu haben.
Menschen brauchen Aufgaben…

9 Comments to “Poetry for Black History Month”

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